Preisexplosion bei Strom & Gas (Bericht bei made-in-dinklage.de)

„Wir haben gerade sehr viel zu tun. Die Situation ist richtig spannend“, berichtet Manuel
Schlarmann von Wechselgrün. Der Grund für die Betriebsamkeit sind Bewegungen auf dem Strom-
und Gasmarkt. Denn dort steigen die Preise teils deutlich. „Viele Kunden werden derzeit über
Preisanpassungen informiert. Dabei steigen die Preise für Gas um bis zu 50 Prozent.“
Für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden können
die Mehrkosten 600 Euro im Jahr betragen. „Der Tarif Günstig Gas Natur ist zum Beispiel von 4,65
Cent pro Kilowattststunde im Vorjahr auf jetzt 6,45 Cent pro Kilowattstunde gestiegen.“
Die Gründe für diese Preissteigerungen sind politischer Natur. So hat Russland den Gashahn für
Europa enger gedreht. „Gazprom verknappt künstlich die Belieferung. Hintergrund ist ein Konflikt
um die umstrittene Pipeline Nord Stream 2. Dadurch werden bei uns vermehrt Reserven
aufgebraucht und die Preise schießen in die Höhe“, erklärt der Fachmann.
Das Team von Wechselgrün rät Kunden, die jetzt über Preiserhöhungen informiert werden, vom
Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Aber: „Da muss man schnell sein. Die Kündigung
muss beim Lieferanten vorliegen, bevor die neuen Tarife wirksam werden“, sagt Manuel
Schlarmann. „Zudem sollte man keine langfristigen Verträge abschließen. Die Verträge sollten
möglichst monatlich kündbar sein und maximal ein Jahr Laufzeit haben.“
Das Team von Wechselgrün steht Betroffenen gerne zur Seite und informiert über die notwendigen
Schritte, damit sie von überteuerten Tarifen für Gas und Strom verschont bleiben.
Text: Heinrich Klöker

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Hey WechselGrün,
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