Aktuelle Entwicklung am Strom- und Gasmarkt 11/2020

Momentan erhalten die meisten Haushalte in Dinklage und Umgebung wieder einmal ihre jährliche Strom- und Gasabrechnung. Doch wie sehen der Markt und die Preise im kommenden Abrechnungsjahr aus? 

Manuel Schlarmann von WechselGrün gibt einen kurzen Einblick in die Marktentwicklung und erklärt, was bei einer anstehenden Preiserhöhung zu tun ist.

“Aktuell erleben wir sehr turbulente Zeiten am Energiemarkt”, erzählt Manuel Schlarmann. 

Neben den jährlich steigenden Strompreisen stehen aktuell vor allem die Gaspreise im Fokus. Der Staat hat eine sogenannte CO2-Steuer beschlossen. Damit möchte die Regierung weiter ihre Klimaziele vorantreiben. Das bedeutet, dass Unternehmen verschiedenster Branchen nun dazu verpflichtet sind, für jede Tonne CO2, die sie produzieren, eine Abgabe zu zahlen. Diese liegt ab Januar voraussichtlich bei ca. 25€ pro Tonne CO2. Auch trifft die neue Steuer nicht nur Gas-Produzenten, sonder auch Unternehmen, die Plastik produzieren oder Öl fördern. Was bedeutet das für dich als Gasverbraucher?

Der Gaspreis war in den letzten Jahren relativ stabil. Nun steigen aber auch hier die Preise deutlich. Im Durchschnitt um ca. 0,6 ct die Kilowattstunde ab dem 01.01.2021 und dann jährlich um weitere 0,1 ct die Kilowattstunde. Die meisten Haushalte können sich so also auf eine Erhöhung der Heizkosten von ca. 10-15% im kommenden Jahr einstellen.

,,Verbraucher sollten bei einem Wechsel aktuell unbedingt darauf achten, dass die CO2-Steuer bereits mit einkalkuliert ist, wenn sie einen neuen Vertrag abschließen”, informiert der Gründer des Unternehmens, das aus Überzeugung nur nachhaltige Tarife vergleicht, und fügt hinzu: ,,Ansonsten droht folgendes Szenario: Der Kunde wechselt jetzt und je nach Laufzeit geht er dann im November oder Dezember in Belieferung. Kurz nach Jahreswechsel kommt dann die Post mit der Preiserhöhung. Das bedeutet dann den doppelten Papierkram bzw. – falls man dann nicht kündigt – eine Preiserhöhung, die mit unnötig hohen Kosten verbunden ist. Aber auch die Senkung der Mehrwertsteuer, die aus dem Corona-Konjunktur-Paket der Bundesregierung resultierte, ist bei einem Wechsel zu beachten.”, erklärt der junge Gründer zum Schluss. ,,Viele Anbieter locken Kunden aktuell mit günstigen Preisen, die aber nur mit 16% Mehrwertsteuer angegeben werden und sich ab Januar auf entsprechend 19% erhöhen. Das kann schnell einen Unterschied von 1-3 Cent pro Kilowattstunde machen.”

Was genau bei einer Preiserhöhung zu tun ist und wie Du herausfindest, ob Du eine Preiserhöhung erhalten hast, erfährst Du im nächsten Beitrag.

WechselGrün bietet momentan einen Tarif an, in dem die CO2-Abgabe bereits eingerechnet ist, sodass es bis zum 31.12.2022 dort garantiert keine Preiserhöhung geben wird. Mehr Informationen dazu findest du auf der Homepage des Unternehmens: www.wechselgruen.de

Strompreis erreicht 2020 neuen Rekord – 6 Tipps, wie du den richtigen Tarif findest

Nächstes Jahr erreichen die Strompreise neue Rekorde, im Wesentlichen aus zwei Gründen: Zum einen wird die EEG-Umlage (Steuern, um die erneuerbaren Energiequellen zu finanzieren) erhöht, und zum anderen steigen die Netzentgelte. Netzentgelte sind die Gebühren, die Anbieter und Kunden an den Netzbetreiber zahlen, damit der Strom zu dir ins Haus kommt. Hier rechnen verschiedene Experten mit einer Erhöhung von 6-7%.

Allein diese beiden Entgelte machen fast die Hälfte des Strompreises aus. Umgerechnet für eine Durchschnittsfamilie bedeutet das 60€ Mehrkosten für Strom pro Jahr, doch leider nehmen immer noch viel zu viele Verbraucher diese Preiserhöhungen einfach so hin, anstatt etwas zu unternehmen.

Wir können verstehen, wenn sich viele Verbraucher „ohnmächtig” fühlen, weil sie einfach nicht wissen, zu welchem Anbieter sie wechseln sollen. Immerhin gibt es in Deutschland über 1.100 verschiedene Anbieter mit über 15.000 verschiedenen Tarifen. Dazu kommt, dass einige Verbraucher schon mit den falschen Anbietern auf die Nase gefallen sind. Kein Wunder also, dass viele sich unsicher sind, ob und wohin sie wechseln sollen.

Damit auch du den für dich richtigen Tarif findest und pro Jahr viel Geld sparen kannst, haben wir für dich sechs einfache Tipps zusammengestellt, die du beachten solltest, wenn du deinen Stromanbieter wechseln möchtest.

1. Preis

Natürlich ist auch der Preis entscheidend, denn im Endeffekt wechselt man ja nur den Stromanbieter, um im Jahr nicht zu viel für Stromkosten zu zahlen. Wichtig dabei ist, dass du die wirkliche Ersparnis berechnest und dir die Preise nicht “schönrechnen” lässt, wie viele Online-Vergleichsportale das gerne machen (mehr dazu später).

2. Preisgarantie

Achte unbedingt darauf, dass du in deinem Tarif auch eine Preisgarantie eingebaut hast. Es gibt Tarife auf dem Markt, die über ein oder zwei Jahre laufen, aber keine Preisgarantie inklusive haben. So kann der Anbieter die Preise nach Belieben erhöhen und du kannst nichts dagegen machen, da hier auch kein Sonderkündigungsrecht greift.

3. Laufzeit

Wichtig ist, dass die Laufzeit nur so lange ist, wie auch die Preisgarantie läuft. Es gibt viele Anbieter, die mit einer Preisgarantie werben. Häufig laufen die Verträge dann aber deutlich länger und du bist gezwungen, eine Preiserhöhung in Kauf zu nehmen. Auch hier gibt es wenig rechtlichen Spielraum, um sich dagegen zu wehren.

4. Bonus

Wie in Punkt 1 bereits beschrieben, solltest du schauen, dass du im direkten Vergleich der Preise eine Ersparnis hast. Viele Anbieter sind bereit, neuen Kunden einen ordentlichen Bonus zu zahlen. Aber auch hier gibt es viele Fallstricke, auf die man hereinfallen kann, wenn man sich nicht intensiv genug mit dem Thema beschäftigt. Prüfe daher ganz genau: Wann wird der Bonus ausgezahlt? Wird der Bonus überhaupt ausgezahlt oder mit meiner Abschlussrechnung verrechnet? Musst du erst eine Vertragsverlängerung in Kauf nehmen, damit du den Bonus erhältst?

5. Ökostrom

Achte auch darauf, dass du in Zukunft zu einem Ökostrom-Anbieter wechselst, denn nur dann tust du auch wirklich etwas für die Umwelt. Übrigens – Entgegen vieler Meinungen kann man auch  oder gerade durch Ökostrom eine ganze Menge Geld sparen!

6. Möglichst billig oder doch lieber zuverlässig?

Entscheide, was für einen Anbieter du haben möchtest. Viele Kunden berichten, dass sie sich damals für den günstigsten Anbieter entschieden haben, es dann aber nur Ärger gab. Kündigungen wurden zum Beispiel nicht bearbeitet und der Vertrag so verlängert (natürlich inklusive Preiserhöhung), der versprochene Bonus wurde nicht ausgezahlt und so weiter.

Unsere Meinung dazu: Recherchiere genau, zu welchem Anbieter du da gerade wechselst. Es kommen immer wieder sogenannte “Discount-Anbieter” auf den Markt, die viele Kunden mit unschlagbar günstigen Preisen gewinnen. Das Problem: Sie haben nicht die nötigen Strukturen, um einen rapiden Kundenzufluss zu bearbeiten. Das sorgt für viele Ärgernisse im Wechselprozess – oder Schlimmeres! Ein Beispiel: Der Anbieter Care-Energy aus Hamburg. Dieser hatte Öko-Strom, unschlagbar günstige Preise und die Möglichkeit für monatliche Zahlungen. Klingt ja erst einmal gut, oder? Wenn wir heute nach diesem Anbieter googlen, sind die Ergebnisse schockierend. Probiere es aus!

Wenn du noch Fragen haben solltest, dann melde dich gerne bei uns. Kontakt

Gerne kannst du auch einmal kostenfrei deinen Tarif von uns checken lassen, wobei wir nur Premiumanbieter berücksichtigen, bei denen wir sicher sind, dass der Wechselprozess reibungslos abläuft und auch der Bonus innerhalb der Vertragslaufzeit ausgezahlt wird. Jetzt Beratungstermin vereinbaren!

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Hey WechselGrün,
ich habe da mal ne Frage...