Preisexplosion bei Strom & Gas (Bericht bei made-in-dinklage.de)

„Wir haben gerade sehr viel zu tun. Die Situation ist richtig spannend“, berichtet Manuel
Schlarmann von Wechselgrün. Der Grund für die Betriebsamkeit sind Bewegungen auf dem Strom-
und Gasmarkt. Denn dort steigen die Preise teils deutlich. „Viele Kunden werden derzeit über
Preisanpassungen informiert. Dabei steigen die Preise für Gas um bis zu 50 Prozent.“
Für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden können
die Mehrkosten 600 Euro im Jahr betragen. „Der Tarif Günstig Gas Natur ist zum Beispiel von 4,65
Cent pro Kilowattststunde im Vorjahr auf jetzt 6,45 Cent pro Kilowattstunde gestiegen.“
Die Gründe für diese Preissteigerungen sind politischer Natur. So hat Russland den Gashahn für
Europa enger gedreht. „Gazprom verknappt künstlich die Belieferung. Hintergrund ist ein Konflikt
um die umstrittene Pipeline Nord Stream 2. Dadurch werden bei uns vermehrt Reserven
aufgebraucht und die Preise schießen in die Höhe“, erklärt der Fachmann.
Das Team von Wechselgrün rät Kunden, die jetzt über Preiserhöhungen informiert werden, vom
Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Aber: „Da muss man schnell sein. Die Kündigung
muss beim Lieferanten vorliegen, bevor die neuen Tarife wirksam werden“, sagt Manuel
Schlarmann. „Zudem sollte man keine langfristigen Verträge abschließen. Die Verträge sollten
möglichst monatlich kündbar sein und maximal ein Jahr Laufzeit haben.“
Das Team von Wechselgrün steht Betroffenen gerne zur Seite und informiert über die notwendigen
Schritte, damit sie von überteuerten Tarifen für Gas und Strom verschont bleiben.
Text: Heinrich Klöker

Made In Dinklage: Erfolgsmodell: Wechselgrün zieht nach einem Jahr Bilanz

Es ist eine Erfolgsgeschichte: Seit 1. September 2019 ist das Unternehmen Wechselgrün auf dem Markt und hat in dieser Zeit Beachtliches geschafft: „Wir haben alleine in Dinklage 616 Zähler gewechselt, 2197,9 Tonnen CO2 kompensiert und über 700 Bäume gepflanzt“, freut sich Manuel Schlarmann.

Alleine im Oktober 2020 wurden 136390 Kilowatt Strom gewechselt und dadurch 68,2 Tonnen CO2 eingespart. Im Bereich Gas wurden 161500 Kilowatt gewechselt und so 32,3 Tonnen CO2 eingespart. „Wir sind sehr zufrieden, es läuft richtig gut. In Dinklage und Umgebung kommt unsere Idee super an. Total cool“, freut sich Manuel Schlarmann. Mehr als 80 Prozent der Kunden von Wechselgrün kommen über Empfehlungen im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis.

Und auch wohltätigen Zwecken kommt das Engagement zugute. „Das gehört zu unserer Mission“, verdeutlicht Manuel Schlarmann. So wurden bereits die Dinklager Burgwichtel mehrfach mit Spenden bedacht, aktuell wird die Kinderkrebshilfe Vechta unterstützt. Zehn Euro pro Wechsel gehen an die Organisation.

Die erfreuliche Entwicklung geben Manuel Schlarmann und seinem Team weitere Motivation und zusätzlichen Antrieb für die Zukunft. „Wir sind und bleiben in Dinklage vor Ort, für Ende 2021 ist der Bezug eines festen Büros geplant“, gibt Manuel Schlarmann Einblicke in die Planungen.

Text: Heinrich Klöker

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Hey WechselGrün,
ich habe da mal ne Frage...